Neuigkeiten - Böbingen in der Pfalz

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Neuigkeiten

Dorfleben
Böbinger Fasching 2019
Das Motto des diesjährigen Faschings lautet "Böwwinger Welt im Zirkuszelt"

Die erste Prunksitzung ist am 16. Februar 2019
Die zweite Veranstaltung ist am 23. Februar 2019

Beginn ist jeweils um 20:11 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

Der Kartenvorverkauf findet am Mittwoch, 23. Januar um 18:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.
Der Böbinger Kalender 2019 ist da!

Der Jahreskalender 2019 mit Böbinger Motiven ist ab sofort erhältlich. Die 13 Bilder (inklusive Deckblatt) stammen von den Fotografen, die am diesjährigen Foto-Wettbewerb teilgenommen haben.

Wo kann man den Kalender kaufen?
Der Kalender im DIN A4-Querformat ist zum Preis von 8,00 € erhältlich bei unserem Ortsbürgermeister Stefan Werner.

Bestellungen telefonisch oder per WhatsApp unter 0160 79 15 293 oder direkt hier über den
"Musterbauer" und "Tausendsassa"
Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Bertold Renner und Gerhard Pulg

Seit dem Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember, hat die Gemeinde Böbingen nach Leopold Reitz und Erwin Renner zwei neue Ehrenbürger: Bertold Renner und Gerhard Pulg. Im Dorfgemeinschaftshaus kamen die beiden ehemaligen Ortsbürgermeister auf Einladung der Gäugemeinde mit ihren Familien und vielen Wegbegleitern zusammen. Weiter unter den Gästen: Landrat Dietmar Seefeldt, Bürgermeister Olaf Gouasé, der ehemalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Horst Frank, Ortsbürgermeister in und außer Dienst, die Beigeordneten der Gemeinde Böbingen, Birgit Gatto und Michael Vogel sowie Vereinsvertreter.

Ortsbürgermeister Stefan Werner nutzte die „Gelegenheit endlich mal Danke zu sagen und das inmitten eines überqualifizierten Publikums“. Sein Dank galt all jenen, die „etliche Stunden wirken, Energie aufbringen, Finanzlöcher stopfen, Probleme im eisigen Gegenwind lösen, Fels in der Brandung sind und dabei die Zahl derer, die es besser wissen, zunehmen – „denn ohne Ehrenamt geht es nicht.“ Ehrenamt mache das Dorfleben lebenswert, lebhaft und aktiv, dankte Werner den Vereinsvorsitzenden für deren Engagement.

Schon in der Schule sei Bertold Renner mit den Attributen „klug, strebsam und gradlinig“ fast als Musterschüler aufgefallen, begann Bürgermeister Olaf Gouasé seine Laudatio auf den 82-Jährigen. Überhaupt habe er das beharrliche Verfolgen von Zielen in der Jugend aufgenommen und nie verlassen - das zeichne ihn bis zum heutigen Tag aus. Verheiratet mit Dora, habe er nach dem tödlichen Motorradunfall seines Vaters den landwirtschaftlichen Betrieb Martinshof übernommen. Das „Streben nach hoher Qualität in der Arbeit“ charakterisiere den „Musterbauer“, der vor rund 30 Jahren mit Weitsicht und Verantwortung, verbunden mit Mut, den Betrieb auf biologisch-dynamischen Anbau umstellte. Eingebunden ins Vereinsleben war der vierfache Vater und Großvater von vielen Enkeln Gründungsmitglied des Böbinger Maschinenrings, war Sänger und Rechner im Männergesangverein und Vorsitzender der Böbinger Landjugend. Die Zeichen der Zeit habe der Kommunalpolitiker Renner richtig erkannt und mitgeholfen, diese Zeichen in die richtige Richtung zu stellen. Von 1969 bis 1989 war Renner Mitglied im Gemeinderat, dann von 1971 bis 1974 Beigeordneter und von 1974 bis 1989 Ortsbürgermeister. Des Weiteren war er von 1972 bis 1989 Mitglied im Verbandsgemeinderat und erhielt im August 1986 die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Zu den Ereignissen in der Zeit des Nachfolgers von Erwin Renner zählte Gouasé die 1200 Jahr-Feier 1976. Nach einer Zuschussabsage zum Bau des Dorfgemeinschaftshauses habe die gelebte Dorfgemeinschaft – ganz nach Böbinger Prägung - den damals anwesenden Regierungsdirektor Keller überzeugt und noch während des Festes kam dessen Zusage zur finanziellen Unterstützung. 1979 dann die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses, des neuen Dorfmittelpunktes, an dem sich das dörfliche Leben abspielt, in dem gefeiert und getrauert wird, Kunst und Kultur gelebt wird. Beim Bau war Renner der Bauherr, Architekt, Meister und Arbeiter in einer Person. Die besondere Bedeutung liege hier bei den Eigenleistungen: erbrachten 100 Bürger rund 6.000 Arbeitsstunden, zählte Renner alleine 1.000 Arbeitsstunden auf seinem Arbeitskonto. Auch das Feuerwehrgerätehaus am Dorfgemeinschaftshaus wurde gebaut und der erste Komposthäckslers des Kreises wurde in Böbingen aufgestellt. Vor rund zehn Jahren habe die Verbandsgemeinde, weit früher als andere, das Thema Biodiversität aufgenommen, fügte Gouasé an und ließ wissen, „Bertold Renner war hier mein erster Kontakt.“ Renner mit seiner „Klugheit, Zielstrebigkeit, Weitsicht und Nachhaltigkeit“ sei ein Glücksfall für Böbingen.

Über die höchste Auszeichnung, die eine kommunale Familie erteilen kann, darf sich auch Gerhard Pulg freuen, stieg Landrat Dietmar Seefeldt in seine Laudatio zum „Allrounder und Tausendsassa“ ein. Horst Frank, ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde habe über seinen damaligen Beigeordneten gesagt: „Gerhard Pulg hat alles verinnerlicht, was man sich als Kollege, Partner und Freund wünscht: Zuverlässigkeit, Loyalität, Nachhaltigkeit, Beständigkeit, Flexibilität und Verlässlichkeit. Zudem sei er bescheiden und stets bestrebt gewesen, Leuten Brücken zu bauen.“ Böbingen war früh da, wo andere hinwollten, das sei der Lohn der Vordenker gewesen, sagte Seefeldt. Denn nicht die Quantität der Maßnahmen kennzeichnen das Wirken, sondern die Qualität der Zukunftsentscheidungen für Böbingen und die Verbandsgemeinde. Pulg habe sein Amt als Ortsbürgermeister parteipolitisch neutral ausgeübt, was die Konsensbildung so erleichtert habe. Der „Vereinsaktivist“ bringe sich ein im Gemischten Chor des MGV, Boulefreunde oder auch beim Arbeitskreis Artenschutz und beim Seniorenbeirat des Landkreises SÜW. Das Engagement des 70-Jährigen in der Kommunalpolitik: 1984 bis 1989 Mitglied im Böbinger Gemeinderat und Ortsbürgermeister von 1989 bis 2014, als Nachfolger von Bertold Renner. Pulg war (1984 bis 2002, 2009) und ist seit Juli 2015 erneut Ratsmitglied des Verbandsgemeinderates und war zudem von 1984 bis 1989 sowie von 2010 bis 2014 ehrenamtlicher Beigeordneter der Verbandsgemeinde Edenkoben, zuletzt mit dem Geschäftsbereich Werke und Schulen. Der Kommunalpolitiker trat im Januar 1974 in die CDU ein und könne hier, in seinen Worten sprechend, „langjährige Aktivitäten“ aufweisen, wie etwa die des langjährigen Fraktionssprechers der CDU Verbandsgemeinderatsfraktion oder des Vorsitzenden der Böbinger CDU. Das Engagement in der Kommunalpolitik sei beeindruckend, zu nennen sei hier auch sein ehrenamtliches Wirken als Koordinator bei der Integration von Flüchtlingen und im Seniorenbeirat des Landkreises SÜW. Zu den Ereignissen in der Zeit des Nachfolgers von Bertold Renner zählte Seefeldt die Gründung der Partnerstadt mit Rudersdorf in Thüringen, die Übergabe der sanierten Hauptstraße mit der Premiere der Kaffeetafel, die seither aufgetischt werde, die Neubaugebiete Hunsrück, Am Triefenbach und Erwin-Renner-Straße, Gründung der Agenda 21 mit verschiedenen Arbeitskreisen, die Erfolge im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft“, neues Feuerwehrhaus und Bouleplatz. Seefeldt zitierte ein Leitbild Pulgs:“ Man kann keine Ortspolitik machen, ohne die Einbindung der Bürger.“ Nie habe der Ortsbürgermeister, Beigeordnete oder ehrenamtlich Engagierte seine Person in den Vordergrund gestellt, Pulg sei ein echtes Vorbild, endete die Laudatio.

Renner bedankte sich für die zugewiesene Ehre, die ihm nicht alleine gebührt und die er gerne mit anderen teilen möchte, mit seiner lieben Frau Dora und mit dem ehemaligen Beigeordneten Robert Staub und dessen Frau Helga. Denn nur gemeinsam seien solche Leistungen zu vollbringen.

Visionen standen im Mittelpunkt des gemeinsamen Handelns, dankte Gerhard Pulg ganz herzlich für die widerfahrene Auszeichnung. Wohl wissend, dass diese nur möglich gewesen sei durch die Unterstützung von seiner kürzlich verstorbenen Frau Renate, der ein großer Anteil der Ehrung gebührt und der Familie, der Beigeordneten wie auch den Ratsmitgliedern. Ohne Visionen sei keine Politik zu gestalten. Was für Bertold Renner das Dorfgemeinschaftshaus war, so war für ihn die Entwicklung des Bauerndorfs zu einer ländlich geprägten Gemeinde und so ist es für seinen Nachfolger Stefan Werner die Innen- vor der Außenentwicklung. Das Ehrenamt sei nicht nur Arbeit und Verdruss, betonte Pulg, man könne sich dabei selbst bereichern, viel Freude und Spaß haben.

Die musikalische Umrahmung übernahmen Finja Renner am Klavier und der Gemischte Chor MGV 1864 Böbingen.
Text: Ivonne Trauth
Seniorenarbeit - Bilder von einigen Veranstaltungen in 2018

Einige Bilder von den im Jahr 2018 durchgeführten Senioren-Veranstaltungen finden Sie in unserer Bildergalerie.
Der Arbeitskreis Artenschutz informiert

Der Arbeitskreis Artenschutz informiert in seinem neuen Flyer "Blütenblatt, Ausgabe 3" über den Stand der Dinge und gibt hilfreiche Tipps.

Information zum geplanten Sanierungsgebiet "Ortskern Böbingen"

Durchführung vorbereitender Untersuchungen nach § 136 BauGB -Bürgerbeteiligung-

An die Grundstückseigentümer im Untersuchungsgebiet Förderprogramm "Ortskern Böbingen"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeinde Böbingen ist bestrebt, unseren Ort zu erhalten, zu verbessern und weiterzuentwickeln und dabei insbesondere Ihnen ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Daher hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, im Rahmen von sogenannten vorbereitenden Untersuchungen klären zu lassen, ob in unserem Ortskern die Voraussetzungen zur Ausweisung eines Sanierungsgebietes bestehen. Dabei ist es u.a. das Ziel, den Eigentümern von Gebäuden im künftigen Sanierungsgebiet möglichst günstige Bedingungen für Investitionen an ihren Häusern zu bieten. Der Vorteil liegt dabei vor allem darin, einen Zuschuss zu erhalten und eine erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeit, wenn Sie Ihr Gebäude modernisieren möchten.

Eine erste Veranstaltung, bei der sich Interessierte umfassend informieren konnten, fand am 21. August im Dorfgemeinschaftshaus statt. Über die weiteren Schritte werden wir an dieser Stelle informieren.

gez. Stefan Werner, Ortsbürgermeister
Beachvolleyballfeld sucht Paten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Böbingen verfügt über einen ortseigenen Beachvolleyballplatz, der mit Umzäunung, Netz und Sand komplett ausgestattet ist.

Das letzte Turnier fand im Jahr 2013 statt und hat auch viele Menschen aus den Nachbargemeinden zum sportlichen Wettstreit angezogen. Jetzt sucht die Ortsgemeinde Spielerinnen und Spieler, um den Platz wieder mit Leben zu füllen.

Wer Interesse hat, den Beachvolleyballplatz wieder in Betrieb zu nehmen, möge sich bitte beim Ortsbürgermeister melden (E-Mail schreiben).

gez. Stefan Werner, Ortsbürgermeister
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